Kein anderer Weg
Kein anderer Weg
Juni 2009 – die spieluhr
Ich brauche keinen Beweis,
um zu glauben, wie wundervoll du bist
und ich weiß,
dass genau dies das Grausame ist.
In jeder fremden Erinnerung
darfst du sein, wer du gewesen
und allen fehlt die Erleichterung,
dass du je wieder genesen.
Und wir haben zu wenig Zeit,
zu erfahren, wer wir eigentlich sind.
Dein Weg ist schwer und weit
und doch gehst du ihn zu geschwind.
Wie gern würd’ ich teilen,
was Andere über dich erzählen;
noch länger mit dir verweilen,
einen anderen Weg für dich wählen.
Und immer wieder frage ich:
“Womit hat er das nur verdient?”
Die Welt verschlechtert sich,
wenn sie sich solcher Grausamkeit bedient…